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Geschrieben von: Dietl Andrea   
WEDNESDAY, 31 MARCH 2010 09:05
DIE RECHNUNG

Jenen Menschen, denen ich von knallgrün erzähle, möchten wissen was man sich unter "new eco" im Tourismus konkret vorstellen kann. Als Antwort darauf vermeide ich ein einzig-wahres Bild zu zeichnen. Individualität und Authentizität würden zugunsten des (gewohnten) Standarddenkens weichen, und man landet post um an jenem Punkt, wo viele konventionelle Märkte heute ihre Marktanteile verlieren. Kurzum habe ich beschlossen, regelmäßig etwas über meine Arbeit, Netzwerk und Erfahrungen zu posten.
Ich werde an dieser Stelle Menschen zu Wort kommen lassen, die den einen oder anderen nachhaltigen Weg bereits beschritten haben, erfolgreich oder gescheitert - beides zählt und lehrt; über Produkte, Leistungen und Angebote berichten, die das Zeug haben Sehnsüchte zu wecken; sowie von Wachstum und Entwicklung nachhaltiger (nicht-touristischer) Wirtschaftsbranchen als auch vom gesellschaftlichen Wandel berichten.

Starten möchte ich mit dem gelungenen Kurzfilm von Peter Wedel (ecofilm), der die globalen Klima-Fakten anders serviert und mir eine lange Erklärung erspart, warum knallgrün - new eco gegründet wurde. Danke Peter Wedel und Germanwatch.

 


 
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Geschrieben von: Dietl Andrea   
MONDAY, 02 AUGUST 2010 20:15

NOT FOR SALE

Vandana Shiva in www.bigpicture.tv über den Verlust der Biodiversität und über die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Auswirkungen.

Why does biodiversity loss matter?


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Geschrieben von: Dietl Andrea   
THURSDAY, 01 APRIL 2010 10:14

CSR FITNESS

Pünktlich zum Auftakt der Radsaison publiziert der Glocalist die Elektromobilität-Großoffensive des österreichischen Handeslunternehmens Spar (E-Mobility@Spar; Steiermark). Das Unternehmen bietet unter "CO²-Reduktion für kurze Einkaufsfahrten" ein umfangreiches, ganzjähriges Angebot an E-Bikes (mit bis zu 80 km Reichweite) inklusive der erforderlichen E-Tankstellen an insgesamt 26 Standorten.  

Und damit sind wir mittendrin in der Thematik Corporate Social Responsibilty (CSR) und bei der Glaubwürdigkeits- und Wahrnehmungsfrage angekommen. Sieht man sich die CSR-Aktivitäten vieler Unternehmen (branchenunabhängig) an, stellt man schnell fest, dass es vielerorts an inhaltlicher Nähe, an der Assoziation zum Unternehmen als auch an der notwendigen Transparenz fehlt. Diese Risiken entstehen, wenn CSR als kurzfristige Marketingstrategie missbraucht wird. Freiwillige, unternehmerische Verantwortung, die innovativ und ehrlich daherkommen soll, entsteht nicht am Marketing-Reissbrett, sondern dann, wenn das Unternehmen Nachhaltiges Handeln langfristig ausrichtet und in der gesamten Unternehmenskultur fest verankert.

Das Unternehmen Spar hat sich etwas überlegt. Die CO2 – Ausstöße, die sich für PKW-Kurz-Fahrten des Österreichers wie Einkaufen, Tanken, Büro belaufen sich lt. VCÖ jährlich auf 1,45 Mio. Tonnen pro Jahr. Der Spritverbrauch von Autos auf Kurzstrecken ist doppelt bis drei Mal so hoch wie im Schnitt. Die Spar-Filialen sind ein CO2-Glied in der Verursacherkette. Das Unternehmen bietet im Gegensatz zu anderen Handelsunternehmen (z.B. fossilen Kraftstoff zu Discounter-Preisen) – grüne Produkte inkl. Dienstleistungen, die für den Großteil der Konsumenten einfach zu erwerben und zu handhaben sind. Indem das Unternehmen flankierende Informationsveranstaltungen zur E-Bike-Offensive plant, trägt es mit Sicherheit dazu bei, nachhaltige Produkte für Jedermann zugänglich zu machen. Wenn der für die E-Biker kostenlose Lade-Strom an den Spar-Tankstellen dann noch 100% grün ist…?

Die Sonne scheint und die ersten Gedanken wandern in die nächste Auszeit. Was bedeutet CSR-Glaubwürdigkeit und -Wahrnehmung in Bezug auf die Reiseplanung? Mehr dazu in Kürze. 


 
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Geschrieben von: Dietl Andrea   
THURSDAY, 01 APRIL 2010 10:14

CHANGE OF MARKET SHARE

"Die 4. Revolution" läuft seit März in allen deutschsprachigen Kinos. Zentrales Thema ist die wirtschaftliche Dimension der Energie-Autonomie.


 
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Geschrieben von: Dietl Andrea   
SUNDAY, 11 APRIL 2010 13:08

AUSBRUCH AUS DER MATRIX 

Im aktuellen Wirtschaftsmagazin brand eins (Heft 04; April 2010) liest man unter dem Titel "Ausbruch aus der Matrix" (Thomas Ramge) von vier qualifizierten, smarten und kreativen Menschen, denen einen interessanter Job, ein gutes Gehalt und Aufstiegschancen nicht (mehr) ausreichen. Diese vier Menschen prüften ihren Job auf Sinnhaftigkeit und Zufriedenheit. Allen Vieren ist weiters gemeinsam, dass nach einer intensiven Zeit der persönlichen Evaluation sich der Schritt in die Selbstständigkeit als Plan B auftat. Alle vier Protagonisten haben trotz ihres hohen Gehaltes und einer guten Position den jeweiligen Konzern  verlassen. Lt. Alexandra Borchardt (SZ; Kommentar Wirtschaft braucht Werte; Ostern 2010) gehört die Zukunft jenen Unternehmen, die sich die klügsten, kreativsten und qualifizierten Mitarbeiter am Markt sichern. Jene smarten Köpfe heuern bei Unternehmen an, die mehr bieten als ein sicheres Gehalt und Aufstiegschancen. Für z. B. die Generation Digital (heute 20-30 Jährigen, die mit Computer, Smartphone und Internet aufgewachsen sind) spielen lt. Markus Albers (brand eins "Die Eingeborenen") das Vertrauen zu den Mitarbeitern, Sinn und ein partnerschaftliches Verhältnis zur Firma eine wesentliche Rolle. Sie fragen nicht nach Dienstwagen oder Bonuspaket sondern nach Flexibilität und kreativen Arbeiten, nach einem hohen Maß an persönlicher Freiheit und einer ausgeglichenen Work-Life-Balance. Und sie kennen ihren Wert.

Wer heute im Unternehmen Werte etablieren möchte, muss lt. Alexandra Borchardt dies ebenso planen wie ein Budget oder einen Markteintritt. Wenn sich ein Unternehmen vornimmt, im nächsten Jahr seinen Gewinn um einen bestimmten Prozentsatz zu erhöhen, ein entsprechendes Budget in Marktforschung und Marketing zu investieren um ein konkretes Plus an Nächtigungen zu erzielen, empfindet das jeder als selbstverständlich. Ein Manager, der auf diese Planung verzichtet, gilt als fahrlässig. Setzt er sich zum Ziel, die weichen Faktoren zu erhöhen (wie soziale Verantwortung) trägt dies für viele nicht zur eigentlichen Aufgabe des Unternehmens bei. Bei nachhaltigen Faktoren geht es nicht um Erfolge, die sich am Ende der Saison in einem höheren GOP, -Bettenauslastung und -Deviseneinnahmen widerspiegeln. Ob ein Unternehmen in Zukunft überleben wird hängt für Alexandra Borchardt inbesondere von den Führungsteams ab. Sie sollten die Besten und Qualifiziertesten finden können. Sie sollten zuhören können. Sie sollten Menschen mögen. Und je mehr Vielfalt (Geschlechter, Ausländer, Kulturen) in den Führungsteams herrscht, desto mehr Ideen und Temperamente fließen ein. Und gute Ideen und Temperamente braucht die Wirtschaft schon heute. 


 
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